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CANTABONN wur­de 2002 von sechs Bon­ner Mu­si­kern ins Le­ben ge­ru­fen, die mit ihr­en En­sem­bles die Stadt Bonn, die hie­si­ge evan­ge­li­sche und ka­tho­li­sche Kir­che so­wie den Be­reich Schu­le und Uni­ver­si­tät ver­tra­ten. 

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Rückblick CANTABONN 2006

Zwischen Renaissancemusik und Rap

Vom 28. Mai bis 10. Juni 2006 fand Cantabonn zum zweiten Mal statt. Elf Chöre brachten in zehn Konzerten wieder ein breites Spektrum an Vokalmusik zu Gehör. Unter dem Motto „Spiegelungen“ luden sie ein zu „interdisziplinären Expeditionen“ in die Welt von Musik und Poesie, von Kunst, Film und Tanz. Auf unterschiedlichste Weise zeigten die Ensembles, was die menschliche Stimme vermag: Die Bandbreite reichte von der Renaissance bis zur Musik der Gegenwart, von Kirchenmusik bis zu Jazz, Rap und Pop. Auf dem Programm standen Kunstinstallationen ebenso wie ein Kinderkonzert und eine „Mitsing-Session“ für Jedermann und -frau.

Die Resonanz beim Publikum war sehr erfreulich. Alle Konzerte waren sehr gut besucht oder ausverkauft, besonders erwähnenswert ist in dieser Hinsicht das Konzert „Bach meets Jazz“ am 2. Juni 06, wo eine lange Schlange wartender Menschen vor der Kreuzkirche stand und am Ende noch Stehplätze ohne Sicht verkauft werden mussten.

Der Abschluss, die „Große Chornacht“am 10. Juni 06, war - wie auch schon beim ersten Festival - ein besonderer Höhepunkt. Von 18 Uhr bis weit nach Mitternacht gab es zahlreiche zum Teil zeitgleiche Konzerte an drei Orten der Universität Bonn. Für gute Stimmung beim Publikum sorgte insbesondere die erstmals durchgeführte „Sing-Along-Session“: Hunderte von Zuhörern in der gut gefüllten Aula sangen voller Begeisterung beliebte Werke, von Orffs „Carmina Burana“ bis zum „Gefangenenchor aus Nabucco“, mit dem Akademischen Orchester Bonn unter der Leitung von Walter L. Mik.