2010
2006
2003

CANTABONN wur­de 2002 von sechs Bon­ner Mu­si­kern ins Le­ben ge­ru­fen, die mit ihr­en En­sem­bles die Stadt Bonn, die hie­si­ge evan­ge­li­sche und ka­tho­li­sche Kir­che so­wie den Be­reich Schu­le und Uni­ver­si­tät ver­tra­ten. 

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Philipp Ahmann, geboren 1974, studierte in Köln zunächst Schulmusik und Germanistik und erhielt ersten Dirigierunterricht bei Eberhard Metternich. Anschließend absolvierte er ein Dirigierstudium bei Marcus Creed. Schon während seines Studiums bewies er im Hinblick auf Stilistik und musikalische Gattungen große Vielseitigkeit. So arbeitete er als Dirigent der Produktionen von Mozarts „Zauberflöte“ und „Cosi fan tutte“ an der Jungen Kammeroper Köln. Für das ChorWerk Ruhr führte er Ligetis „Lux Aeterna“ auf und studierte für eine CD-Produktion unter der Leitung von Bruno Weil „Die letzten Dinge“ von Louis Spohr ein.

Von 2005 an übernahm er die künstlerische Leitung des Bonner Kammerchores und der Kartäuserkantorei Köln, zwei der renommiertesten Chöre des Rheinlandes. Gleichzeitig arbeitete er bis zum März 2008 als Lehrbeauftragter für Chorleitung an der Musikhochschule Köln weiter eng mit Marcus Creed zusammen. Seit der Spielzeit 2005/06 ist Ahmann auch bei den Rundfunkchören des SWR, WDR und NDR zu Gast, wo er für zahlreiche namhafte Dirigenten Einstudierungen übernahm. Seit der Saison 2008/09 ist Philipp Ahmann Chordirektor des NDR Chores in Hamburg. Die neue Abonnement-Reihe mit vier Konzerten innerhalb Hamburgs steht unter seiner Leitung.

Mit dem Bonner Kammerchor baute Philipp Ahmann das Engagement im Bereich der A-cappella-Chormusik weiter aus und entwickelte die klangliche und stilistische Flexibilität des Chores weiter. Neben der Pflege des bekannten Repertoires aller Epochen setzte er Schwerpunkte mit Werken von Poulenc und Brahms, Werken des englischen Sprachraums und Schönbergs »Friede auf Erden«, aber auch mit Werken der Renaissance (Palestrina: »Missa Papae Marcelli«), des Barock (Bach: »Der Geist hilft unser Schwachheit auf«) und der Neuen Musik (Michael Langemann: »Sonnets and Interludes«, Uraufführung).