CANTABONN wurde 2002 von sechs Bonner Musikern ins Leben gerufen, die mit ihren Ensembles die Stadt Bonn, die hiesige evangelische und katholische Kirche sowie den Bereich Schule und Universität vertraten.
Gäste
Ingrid Schmithüsen widmet sich vor allem dem Lied, dem Oratorium und der Kammermusik von der Renaissance bis zu Werken zeitgenössischer Komponisten. Sie studierte in Köln bei Gregory Foley und in Berlin bei Dietrich Fischer-Dieskau. Über 60 CD-Einspielungen, u.a. mit Philippe Herreweghe, Sigiswald Kuijken und Masaaki Suzuki spiegeln ihr großes Repertoire und die Farbigkeit ihrer Interpretationen wieder. Konzerttourneen führten sie durch ganz Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Australien, unter anderem zu zahlreichen internationalen Festivals wie den Wiener Festwochen, Melbourne Festival (Australien), Ars Musica (Brüssel), Beethovenfest (Bonn), Montréal Nouvelles Musiques (Kanada) und Présences (Paris).
Der Mexikaner Sergio Cárdenas studierte Chorleitung in Princeton (USA) und Dirigieren am Salzburger Mozarteum. Er besuchte Meisterkurse u.a. bei Herbert von Karajan, Nikolaus Harnoncourt und Sergiu Celibidache. Von 1975 bis 1979 war er Leiter des Hochschulorchesters am Salzburger Mozarteum, später war er Generalmusikdirektor des Nationalen Symphonieorchesters Mexikos, der Hofer Symphoniker und des von ihm gegründeten Queretaro Philharmonischen Orchesters (Mexiko). Cárdenas hat als Gastdirigent so bedeutende Orchestern geleitet wie die Münchner Philharmoniker, die Stuttgarter Philharmoniker, die Staatskapelle Weimar, das Radio-Sinfonie-Orchester-Leipzig und das Philharmonia Orchestra London. Seit einigen Jahren feiert Cárdenas immer wieder große Erfolge als Komponist, wie mit dem Chorwerk „So I will hope“ nach den biblischen Klageliedern des Propheten Jeremia, das 1999 unter seiner Leitung in Hof uraufgeführt wurde. Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker, mit der außerordentlichen Mitwirkung von Sir Simon Rattle als Rapper, haben 2002 das von ihnen bei Cárdenas im Auftrag gegebenes Stück „The flower is a key (A Rap for Mozart)“ für EMI Classics eingespielt, dessen symphonische Fassung am 31. Mai 2006 im Rahmen von Cantabonn zu hören ist.
Neben der Musik hat der estnische Komponist Urmas Sisask eine zweite große Leidenschaft, die Astronomie. Er lebt in einem alten Gutshaus auf dem Lande, und errichtete dort das einzige musikalische Observatorium der Welt. Wenn er nicht forscht oder komponiert, hält er dort regelmäßig konzertante Vorlesungen, die längst zu einem Anziehungspunkt für zahlreiche Besucher geworden sind. Nebst einer Vielzahl „astro-musikalischer“ Werke, wie dem Klavierzyklus .Sternenhimmel. oder der Uranus.-Symphonie für Trompete, Orgel, Schamanentrommel und Didgeridoo, hat er zahlreiche weltliche Stücke für Soloinstrumente, Kammermusikbesetzungen, großes Orchester und auch Musik für Kinder ge- schrieben. Zudem hat er immer wieder geistliche Werke verfasst, darunter Motetten, Messen und Oratorien. Besonders als Komponist von Chormusik hat sich Sisask einen Namen gemacht. Seine ausdrucksvolle Musik ist dem Modus alter Kirchentonarten näher als dem modernen Dur-Moll-Spannungsfeld. Für Cantabonn 2006 erhielt er den Auftrag, ein Werk für Chor, Sopranistin und Orchester zu schreiben, in derselben Besetzung wie das „Gloria“ von Francis Poulenc. Das Werk hat den Titel „Veni sancte“.
Kinderchor des Estnischen Fernsehens
Der Kinderchor des Estnischen Fernsehens gehört zu dem 1990 ins Leben gerufenen Kinderchorstudio des estnischen Fernsehens und zählt international zu den besten Kinderchören. Dies belegen zahlreiche Preise und Auszeichnungen, zuletzt zwei erste Preise und der Grand Prix beim Internationalen Chorfestival .A Voyage of Songs. 2005 in Malaysia. Der Chor repräsentiert oft sein Land bei internationalen Konferenzen und Symposien. Im Jahr 2001 wurde der Chor ausgewählt, beim Festival .The World of Children’s Choirs. in Vancouver (Kanada) aufzutreten. Weitere Konzertreisen brachten den Chor nach Skandinavien, Spanien, Italien, Großbritannien, Israel, in die Niederlande, USA, nach Belgien und Deutschland. Verschiedene Rundfunk-, Film- und Fernsehproduktionen sowie CD-Aufnahmen runden die vielfältigen Aktivitäten des Chores ab. Der Chor besteht aus 55 Mädchen im Alter von 12 bis 15 Jahren, die trotz ihres jugendlichen Alters sowohl klassische als auch zeitgenössische Chormusik, Volksmusik und Popmusik in Verbindung mit einer interessanten Choreographie erfolgreich präsentieren.
Der Kinderchor des Estnischen Fernsehens und der Schedrik-Chor begegneten sich zum ersten Mal beim Zoltán Kodály Kinderchorfestival im ungarischen Komlo 2001. Aus dieser Begegnung entstand eine Freundschaft, die bereits durch den Besuch des estnischen Chores in Königswinter und Bonn 2002 und die Reise des Schedrik-Chores nach Tallinn 2003 dokumentiert wurde.
Lii Leitmaa studierte Chorleitung und Musikpädagogik an der Tallinner Musikakademie. Derzeit ist sie als künstlerische Leiterin und Dirigentin aller Chöre des Kinderchorstudios des estnischen Fernsehens tätig. Mit den von ihr geleiteten Chören gewann sie 1. Preise und Auszeichnungen bei verschiedenen Wettbewerben und Festivals. Im Jahr 2003 wurde Lii Leitmaa als beste Kinderchor-Dirigentin Estlands ausgezeichnet und zum .Lehrer des Jahres. ernannt. Bei dem Internationalen Chorfestival .A Voyage of Songs. 2005 in Malaysia bekam sie den Preis als beste Dirigentin des Festivals.
Der Rapper Christoph Splittstößer ist gewissermaßen ein Grenzgänger zwischen den musikalischen Welten. Er singt seit einiger Zeit im großen Chor des Collegium musicum mit, befasst sich aber privat auch erfolgreich mit Rapmusik. Unter dem Namen C Sword hat er an Festivals im In- und Ausland teilgenommen und darüber hinaus bereits eigene Aufnahmen veröffentlicht.
Bigband der Universität Bonntypo3/images/pressefotos/BigbandUni.jpg
Die Bigband der Universität Bonn wurde 2002 von Oliver Pospiech gegründet. Ihr Repertoire umfasst Bigband-.Klassiker. von Count Basie und Duke Ellington bis hin zu moderneren Arrangements von z.B. Thad Jones, Bob Brookmeyer, Bob Florence und Rob McConnell. Zum Erfolg der Band tragen auch Bandmitglieder durch eigene Bearbeitungen bei. In erster Linie als Studentenensemble gedacht, halten der Bigband einige ehemalige Studenten auch nach ihrem Examen noch die Treue, vor allem Leistungsträger wie Fraser Gartshore, Herwig Barthes und Guido Kordel.
Der Bonner Jazzposaunist und Arrangeur Oliver Pospiech studierte in Köln bei Jiggs Whigham und erlangte im Bundesjugendjazzorchester unter Peter Herbolzheimer professionelle Reife, verfeinert in Lehrstunden bei Bob Brookmeyer. Sein posaunistisches Spektrum reicht von zahllosen Auftritten mit Dixieland-Jazzbands über Aushilfstätigkeiten im Glenn Miller-Orchestra, bei Max Greger und in der RIAS-Bigband bis zur Mitwirkung in zahlreichen Kölner ,Kunstjazz’- Ensembles, aber auch zu häufigen Konzerten mit .klassischer. Musik. Oliver Pospiech’s Small Big Band ist zur Zeit zu hören mit dem Programm .Miles Davis. Birth of the Cool., aber auch auf der CD .cool blue. mit Till Brönner, Sil- via Droste und Jeff Hamilton. Als Arrangeur hat er für die meisten der obigen Ensembles gearbeitet, aktuell auch für das WDR-Rundfunkorchester. Er tritt auch als Veranstalter von Jazzkonzerten im Rahmen des .Jazz-Zirkel. in der Endenicher Harmonie in Erscheinung. Weiterhin ist Oliver Pospiech seit 15 Jahren Posaunist und musikalischer Leiter der Kölner „Stunksitzung“. Er ist Gründer und Leiter der Bigband der Universität Bonn.
Was macht einen guten Jazz-, Rock- und Popchor aus? Gute Intonation? Sicherer, knackiger Rhythmus? Oder fetzige Arrangements? Sicher liegt in der Schnittmenge dieser Aspekte das Geheimnis eines solchen Ensembles. Man nehme noch Spaß, gute Laune sowie Singen mit Leib und Seele hinzu, und schon „stimmt´s“. In den bald drei Jahren seit seiner Gründung im Oktober 2003 konnte der Bonner Jazzchor unter der Leitung von Tono Wissing in zahlreichen Konzerten in Bonn und außerhalb sein Publikum begeistern. In dem gemeinsamen Konzert mit der Bigband der Universität Bonn betritt der Chor Neuland: Dabei gilt es, neue Wege einer Klangbalance zu beschreiten und sich auf zusätzliche Ausdrucksmöglichkeiten einzulassen.
Neben dem Bonner Jazzchor leitet Tono Wissing den Landesjazzchor NRW .Scat Pack. sowie gemeinsam mit Karin Freist-Wissing die Holzlarer Kinder- und Jugendchöre „LaLeLu“ und „Sunday Morning“. Daneben veröffentlicht er CDs mit geistlichen und weltlichen Kindermusiktheatern wie „Zirkus Emotello“ (1998), „Erbe Erbe“ (2000), „Noah“ (2002), „Moses“ (2004), „Räuberlieder“ (2005). Mit dieser Vertonung von Astrid Lindgrens Ronja Räubertochter war er Preisträger des Schultheaterfestivals „Spotlight“. in Bonn 2005.
Der deutsch-italienische Künstler Daniel Menck, geboren 1968 in Bonn, lebt seit 1996 in Köln und Genua und hat dort Ateliers. In den letzten Jahren hat Menck sich auf künstlerische Arbeit mit Spiegeln konzentriert, weil ihn die Darstellung von Räumen interessiert. Dazu eignen sich Spiegel besonders. Schon seine frühen Bilder zeigen dieses Bedürfnis nach Überwindung der flächigen Leinwand hin zur Raum-Umschreibung. In seinen ersten Spiegel-Installationen setzte Menck ganz auf den unendlich wirkenden Raum, inzwischen steht der sich spiegelnde Mensch und dessen Raumwahrnehmung im Mittelpunkt seiner Arbeiten. In diesem Zusammenhang fand seine Ausstellung „Zeitlose Zusammenhänge“ im römischen Praetorium in Köln im Oktober 2005 große Beachtung. Von besonderer Bedeutung für den Künstler waren seine Einladungen nach Damaskus (2004) und Dresden (2005).
Der Estnische Knabenchor „Kalev“ wurde 1993 von Hirvo Surva gegründet. Die talentiertesten Sänger aus Estlands Knabenchören können durch die außergewöhnliche Chorarbeit bei „Kalev“ musikalische Erfahrungen sammeln, ihren Horizont erweitern und sich entwickeln. Bereits nach einem Jahr, 1994, gewann der Chor den 1. Preis bei einem Internationalen Chorwettbewerb in Schweden und hat in den darauf folgenden Jahren einen kometenhaften Aufstieg erlebt. Als 1997 der Knabenchor erweitert wurde und auch Männer aufgenommen wurden, bewarben sich über 300 Sänger. „Kalev“ ist bei zahlreichen Chorfestivals aufgetreten - in den baltischen Ländern, Norwegen, Finnland, Österreich, Italien, Russland, Großbritannien - und hat mehrere internationale Wettbewerbe gewonnen, darunter in Parma. Zu Cantabonn kommt der Chor in einer „kleinen“ Besetzung von 50 Knaben und Männern.
Der 42-jährige estnische Dirgent Hirvo Surva leitet nicht nur den von ihm gegründeten Knabenchor .Kalev., sondern auch den bekannten Revalia Männer-Kammerchor, den Knabenchor der Estnischen Nationaloper, den Virumaa Knabenchor und das Duubel 7 Vokalensemble. Mit diesen Chören hat er zahlreiche Preise und Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben erhalten, darunter den Sonderpreis für den besten Dirigenten beim 7. Internationalen Chorfestival in Tallinn. Hirvo Surva ist Künstlerischer Leiter des Estnischen Jungendchorfestivals.
Indrek Vijard, geboren 1965, arbeitet momentan mit dem Järvamaa Knabenchor und dem Estnischen Knabenchor .Kalev., dem Kammerchor der Nõmme Music School in Tallinn (deren Direktor er ist) und dem Männerchor der Pädagogischen Hochschule Tallinn. Mit seinen Chören hat er bereits an zahlreichen internationalen Chorfestivals in den USA, Australien und Europa teilgenommen.
Menschen durch Sprache erreichen, berühren und anrühren - das sind die entscheidenden Themen für Stefanie Knauer. Nach der Schauspielausbildung in Paris und Hamburg war sie unter anderem an Theatern in Hannover, Osnabrück, Bremerhaven, Kiel und Bremen engagiert. In der Saison 2005/2006 ist sie zum zweiten Mal am Theater Gießen sowie am Staatstheater Oldenburg zu Gast. Stefanie Knauer tritt in ganz Deutschland mit verschiedenen eigenen Programmen, Lesungen und Liederabenden auf.
www.stefanie-knauer.de
Eine besonders enge Zusammenarbeit verbindet Ingeborg Danz mit der Internationalen Bachakademie Stuttgart (Helmuth Rilling) und dem Collegium Vocale Gent (Philippe Herreweghe). Ihre Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Riccardo Muti, Herbert Blomstedt, Claudio Abbado, Manfred Honeck, Christopher Hogwood und Semyon Bychkov führte sie an die Mailänder Scala, zu den Salzburger Festspielen und zu den großen Orchestern der Welt: Royal Concertgebouw Orchestra, Wiener und Münchner Philharmoniker, Gewandhausorchester Leipzig, Los Angeles Philharmonic Orchestra. Ingeborg Danzs besondere Liebe gilt jedoch dem Liedgesang - sie konzertierte mehrfach erfolgreich mit Juliane Banse, Christoph Prégardien und Olaf Bär. Am Klavier begleitet von Michael Gees gab sie Brahms- und Schubert-Abende, für die sie durchweg hymnische Kritiken erhielt.
Michael Gees, gefeierter Pianist und Liedbegleiter von Christoph Prégardien und Ingeborg Danz, gewann bereits mit acht Jahren den Steinway-Wettbewerb und erhielt ein Stipendium am Mozarteum Salzburg. Das Wunderkind wurde als „Westfälischer Mozart“ gefeiert, studierte in Wien und Detmold und es schien, als stünde einer großen Pianistenkarriere nichts mehr im Wege. Mit 15 Jahren entfloh Michael Gees jedoch dem Druck der vorgezeichneten Wettbewerbskarriere, sorgte durch Gelegenheitsarbeiten für seinen Lebensunterhalt und fuhr zwei Jahre zur See. Ein Zufall führte ihn 1974 zur Hochschule für Musik und Theater in Hannover, wo er Komposition studierte. Er entwickelte auf seinem individuellen Weg erstklassige pianistische Fähigkeiten, komponierte etliche Werke und konzertierte weltweit, in Paris, London oder New York und Tokio.
Stefan Horz studierte Kirchenmusik und Cembalo in Köln und Hamburg und besuchte Meisterkurse bei Bob van Asperen, Glenn Wilson, Harald Vogel und Michael Radulescu. Er konzertierte mit Orchestern der alten Musik wie Concerto Köln oder Neue Düsseldorfer Hofmusik, und als Solist und Kammermusiker mit eigenen Ensembles bei den Göttinger Händel-Festspielen, dem styriarte-Festival in Graz, dem Rheingau Musik Festival oder in der Alten Oper Frankfurt. Als Spezialist für historisches Continuo-Spiel wirkt er seit einigen Jahren bei Opernaufführungen am Theater Bonn und der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf mit. Seit 1998 ist Stefan Horz Nachfolger von Johannes Geffert als Organist an der Kreuzkirche zu Bonn.
Der mehrfach preisgekrönte estnische Tartu Youth Choir besteht aus Schülern und Studenten, von denen viele inzwischen Musik zu ihrem Beruf gemacht haben. In den 20 Jahren seines Bestehens war er in zahlreichen Ländern Europas zu hören, in Deutschland zuletzt 2004 bei der Chor-Olympiade in Bremen und 2005 bei den Europa-Tagen der Chormusik in Hof. Der Chor singt das klassische und romantische Chor-Repertoire ebenso wie zeitgenössische estnische Chorwerke und große Oratorien und Messen. Der Estnische Chorverband ernannte den Tartu Youth Choir zum „Chor des Jahres 2005“.
Riho Leppoja unterrichtete am Tartu Miina Härma Gymnasium von 1976 bis 1996 und dirigierte dort mehrere Chöre und Vokalensembles, Blasorchester und Dixieland-Bands. Von 1980 bis 1982 leitete er den Kammerchor der Tartu Universität. 1983 gründete er den Tartu Youth Choir, der ursprünglich aus Schülern der Gymnasien von Tartu bestand. Seitdem ist er Chefdirigent des Chores und arbeitet dabei auch mit anderen Chorleitern und Stimmbildnern zusammen.
Kadri Leppoja leitet den Tartu Youth Choir seit 1996 sowie den Estnischen Jugendchor seit 1998. Darüber hinaus ist sie Musiklehrerin am Miina Härma Gymnasium in Tartu und Dirigentin des dortigen Chores. Seit 2005 ist sie eine der Seminarleiterinnen im Fortbildungsprogramm des Estnischen Chorverbandes.
Vier Frauen (Triin, Kairi, Ülli und Liisa) und zwei Männer (Kristo und Kauri): Zusammen sind sie KLÜKK, die derzeit beste estnische Vokalgruppe. Ihre Stücke a-cappella sind eigens von Thea Paluoja für die sechs Stimmen arrangiert - darunter bekannte Songs von ABBA, The Beatles, Stevie Wonder u.a., aber auch Folkmusik unterschiedlicher Länder, estnische Volksmusik, sowie Werke der bekanntesten estnischen Komponisten, darunter Olav Ehala , Raimond Valgre, Andres Valkonen und Tonis Mägi. KLÜKK hat in den letzten drei Jahren alle wichtigen Vokalwettbewerbe Estlands gewonnen. Die Gruppe hat bereits in den besten Konzertsälen Estlands gesungen und ist bei einem Empfang des Präsidenten aufgetreten; Konzertreisen führten KLÜKK zweimal nach Deutschland und Finnland. Dass Singen ihnen Spaß macht, spürt man. KLÜKKs Geheimnis ist der besondere Sound, das Experimentieren mit unterschiedlichen Klangfarben und Timbres, das die Gruppe einzigartig macht. KLÜKKs Prinzip: Die Grundlage des Ensemblegesanges ist das Vermögen zu hören.
Vivid Voices, die „lebendigen Stimmen“, jazzen, gospeln und grooven seit 1996 in Hannover an der Musikhochschule unter Leitung von Anne Kohler. Sie zeichnen sich durch knackiges Rhythmusgefühl, reine Intonation und brillianten Chorklang aus. Fetzige Grooves und vielfarbige A-cappella-Klänge bestechen in lockerer Präsentation. Das 30-köpfige Vokalensemble, bestehend aus Studierenden der Schulmusik und der Jazzabteilung, singt Arrangements aus allen Stilbereichen der populären Chormusik: Eigens für den Chor gesetzte Jazzstandards, moderne Gospels, beliebte Popklassiker, Stücke der a cappella Gruppen „The Real Group“ und „Take Six“ oder afrikanische Gesänge mit Trommelbegleitung. Die Vivid Voices gewannen beim 6. Deutschen Chorwettbewerb 2002 den 1. Preis in der Kategorie Jazz. Das Ensemble unternahm Konzertreisen nach Polen, Frankreich und Portugal und war zu Gast bei diversen deutschen und internationalen Vokalfestivals. Die Vivid Voices sind in Bonn spätestens seit ihrem mitternächtlichen Auftritt beim ersten Cantabonn-Festival im November 2003 ein Begriff!
http://www.vivid-voices.de
Anne Kohler studierte Schulmusik in Hamburg, anschließend Dirigieren und Gesang in Karlsruhe. Seit 1996 unterrichtet sie als Dozentin für Ensembleleitung, Gesang und Stimmbildung an der Musikhochschule Hannover und leitete von 2002 bis 2004 den Kammerchor „pro musica bremen“, mit dem sie im August 2003 den 1. Preis im deutsch-niederländischen Kirchenmusikwettbewerb gewann. Im Dezember 2003 übernahm sie die Leitung des Kammerchores .Capella St. Crucis. in Hannover. Anne Kohler war Mitglied in verschiedenen solistischen Vokalensembles (Jazz und Klassik) und arbeitete als Stimmbildnerin für den Landesjugendchor Niedersachsen sowie den Chor „Modus Novus“ in Köln. Als gefragte Dozentin bei Fortbildungen in den Bereichen „Singen mit Kindern“, (Jazz-)Chorleitung und Stimmbildung ist sie für verschiedene Organisationen überregional tätig. Anne Kohler gründete den Jazzchor „Vivid Voices“.