CANTABONN wurde 2002 von sechs Bonner Musikern ins Leben gerufen, die mit ihren Ensembles die Stadt Bonn, die hiesige evangelische und katholische Kirche sowie den Bereich Schule und Universität vertraten.

Dem Lied, dem Oratorium und den mit zeitgenössischen Komponisten erarbeiteten Werken gilt die besondere Neigung von Ingrid Schmithüsen. Schon als Studentin der Musikhoch-schule Köln vereinigte die gebürtige Aachenerin diese scheinbar so unterschiedlichen Genre und Stile ganz selbstverständlich. Mit der Stimme zu spielen und zu experimentieren, ihre Eigenarten zu entdecken und neue eigene Wege zu begehen, dazu wurde Ingrid Schmit-hüsen auch von ihren Lehrern Gregory Foley und Dietrich Fischer-Dieskau angeregt.
Ihre umfangreiche Discographie bezeugt das ständige Bestreben der Künstlerin, ihre Aus-druckspalette in der Auseinandersetzung mit einem breit gefächerten Repertoire von Monte-verdi über Bach, Mozart, Schubert bis zu Wolf, Berg und Debussy zu bereichern. Beispielhaft seien die Aufnahmen der Kammermusik fassung Arnold Schönbergs von Gustav Mahlers "Lied von der Erde" oder die Einspielung europäischer Volkslieder in so unterschiedlichen Bearbeitungen wie die von Britten, Janácek und Bartók genannt.
Langjährige künstlerische Zusammenarbeit verbindet Ingrid Schmithüsen mit dem Pianisten und Kammermusiker Thomas Palm, dem Cherubini-Quartett, dem Auryn-Quartett, dem Ensemble Modern, dem Ensemble Köln, dem Cembalisten und Hammerflügelspieler Gerald Hambitzer sowie den Ensembles Il Concertino Köln, Concerto Köln, Musica Antiqua Köln und anderen.
Zu den wichtigen Ereignissen in jüngerer Zeit zählen unter anderem Ingrid Schmithüsens Zu-sammenarbeit mit Dirigenten wie Peter Neumann, Philippe Herreweghe und Hermann Max sowie Konzerte mit dem Windsbacher Knabenchor unter der Leitung von Karl Friedrich Beringer. Großen Erfolg verzeichnete sie mit den Aufführungen von Steve Reichs "Tehillim" mit den Dresdner Sinfonikern unter der Leitung von Michael Helmrath sowie des Bonhoefer-Oratoriums von Tom Johnson mit dem Deutschen Symphonieorchester Berlin unter Leitung von Claus-Peter Flor in der Berliner Philharmonie.
Während des Bach-Jahres 2000 gastierte Ingrid Schmithüsen beim Dresdner Kreuzchor, in Japan und Kanada sowie mit dem Windsbacher Knabenchor mit großem Erfolg im Rahmen des Melbourne Festivals erstmals in Australien, einmal abgesehen von den zahlreichen Konzerten, die sie in Deutschland gab. 2001 gab sie ihr Debüt in Taiwan sowie erneute Konzerte bei der Bach-Woche Ansbach.